Yildiray Cengiz | PRIVATE
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WERDEGANG
Der Anfang

Der Anfang

In der Türkei geboren, in Deutschland angekommen

Ich bin am 1968 in Uşak, Türkei geboren. Dort besuchte ich auch die Grundschule. Oktober 1979 kam ich mit meinem älteren Bruder im Zuge der „Familienzusammenführung“ und als Resultat der Einsicht meiner Eltern, doch nicht so schnell in ihre Heimat zurückkehren zu können, als eines der vielen Gastarbeiterkinder nach Deutschland. So began mein damals als Abenteuer empfundenes Leben in der Bundesrepublik.

Das Studium

Das Studium

Stolz, meinen Vater stolz gemacht zu haben

Ich besuchte zunächst (wie damals üblich) die sog. „Förderklasse“ an der Hauptschule. Es folgten Abiturauf dem Schalker Gymnasium und das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum, welches ich mit dem akademischen Grad des Diplom-Ökonom 1996 abschloss.
Das zweite Studium der Rechtswissenschaften setzte ich nach der Zwischenprüfung nicht fort, als mein Ein und Alles, Aylin Betül, das Licht der Welt erblickte und ich für meine Familie sorgen wollte.

Die Karriere

Die Karriere

Karriere entsteht auch ungeplant, sie folgt einem

Die berufliche Karriere beginnt als Führungskraft bei der Citifinanzberatung GmbH, einer Tochterunternehmung der Citibank AG. Dort parallel zu meinem Studium als Kundenbetreuer angefangen, übernahm ich nach meinem Abschluss die Aufgabe als Financial Controller sowie Projektleiter und berichtete an die Geschäftsleitung.
Ich wechselte vor der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes für Festnetz zu o.tel.o communications GmbH, dem gemeinsamen Telekommunikations-Unternehmen der damaligen Energieriesen RWE und VEBA. Dort war ich u.a. als stellv. Call Center Managerund als Leiter Planung und Berichtswesen tätig und begleitete das Projekt „Ethno-Care“.
Nach Absagen an einige Abwerbeversuche folgte ich doch einer Herausforderung: Ich wechselte als Head of Customer Care zu Alo Vatan Telefondienste GmbH/E.T.H. AG, mit Turkcell als größtem Shareholder. Dort baute ich als Leiter den ersten türkischsprachigen 24×7-CallCenter auf, verantwortete das Projekt „Einführung der ersten türkischsprachigen PayTV in Europa“ und verliess das Unternehmen als stellv. Geschäftsführer.

Die Selbstständigkeit

Die Selbstständigkeit

Selbstständig sein bedeutet „selbst“ und „ständig“. Ein Floskel? Nein!

2002 beendete ich meine Karriere als Führungskraft und machte mich mit EKIP Consulting selbstständig. 2008 folgte im Rahmen einer Ausgliederung EKIP IntegraM GmbH, die sich als Fullservice-Dienstleister in den Bereichen Marketing, Media, Produktion, Events und Vertrieb versteht.
Seit 2011 steht die beim Deutschen Marken- und Patentamt eingetragene Marke MISS TURKUAZ für ein Lifestyle-Projekt. 2016 sind die Bereiche Produktion und Media ins Business Unit CENGIZ Media Film und die Bereiche „Casting und Modell-Management“ zu Turkuaz-Agency überführt worden. Die Firmierungen sind unter „EKIP Group“ zusammengefasst.
Ich produziere und führe auch Regie bei Werbe-, Image-, Dokumentar- und Kurzfilmen. In den von meiner Firma für das türkischsprachige Fernsehen produzierten Sendungen BURADAKILER und EKO.BIZ auf ShowTurk brachte ich regelmäßig Themen und Statements zu Integration/Partizipation, Bedeutung der Muttersprache, Vorbilder und weitere gesellschaftspolitische Themen ein.

Das soziale Engagement

Das soziale Engagement

Kein Floskel ist, dass soziales Engagement kann sehr fordernd sein kann

Sozial und ehrenamtlich engagiere ich mich auf weiteren verschiedenen Ebenen. So bin ich u.a. Handelsrichter am Landgericht Essen, Beiratsmitglied Win Emscher Lippe GmbH (“Umbau21”), Mitglied im Regionalausschuss IHK Nordwestfalen, Gründungsvorstandsmitglied Förderverein Städtepartnerschaft Gelsenkirchen-Büyükcekmece e.V., Mitglied Steuerungskreis Westfälische Hochschule sowie der ehemalige Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Gelsenkirchen und Gründungsvorsitzender Internationaler Unternehmerverband RuhrStadt e.V. (IntUV).

Die Würdigungen

Die Würdigungen

Anerkennung motiviert – warum auch nicht

Insbesondere im Themenfeld Integration setze ich mich verstärkt auseinander, so zeichne ich mich verantwortlich für die Produktionen des Kurzfilms „Begegnung – Realität ist Konfrontation“, des Dokumentarfilms „Zeugen eines halben Jahrhunderts“ aus Anlass der 50jährigen Anwerbeabkommens, die Idee der „Miss Turkuaz – Integration und Erfolg von ihrer schönsten Seite“ oder die Gründung des Internationalen Unternehmerverbands IntUV RuhrStadt.
2012 erhielt ich für „Miss Turkuaz“ den Innovationspreis der SPD. 2015 wurde ich erhielt ich die Auszeichnung „Yılın İşadamı / Unternehmer des Jahres“. Für meine jahrelangen besonderen Verdienste um das Gemeinwohl wurde ich beim Neujahrsempfang 2016 vom Bundespräsidenten Gauck geehrt.